Treffpunkt:
Sölder Straße 84, 44289 DO-Sölde 
Gemeindecafé
3. Donnerstag im Monat

  Mehr Informationen:
Bernd Ruhnau
 0231.402356
  weltladensoelde(at)georgsgemeinde.de

Die nächsten Termine:

21. September 2017, 19 Uhr    Treffen Eine-Welt-Kreis

Wir sind
eine Gruppe von ca. 10 evangelischen und katholischen Christen aus Sölde und Sölderholz. Der Eine-Welt-Kreis feierte im Jahre 2009 sein 20-jähriges Bestehen. 

Wir wollen
durch den Verkauf von fair gehandelten Waren die Lebenssituation der Menschen in den armen Ländern der Erde verbessern helfen und zu einer gerechten Verteilung der Güter beitragen. Dazu betreiben wir den Eine-Welt-Laden und gestalten selber, bzw. beteiligen uns an vielfältigen anderen Aktionen. Aus dem Erlös des Eine-Welt-Ladens erwerben wir Aktien der EDCS (jetzt Oikokredit-Bank), die Geld zu fairen Konditionen weiter verleiht.


Öffnungszeiten des
Eine-Welt-Ladens:

 jeden Mittwoch von 10-12 und 15-17 Uhr
 jeden Samstag von 10-12 Uhr

 nach den Gottesdiensten in Sölderholz. 

Wir bieten Produkte aus fairem Handel: Kaffee, Tee, Honig, Wein, Süßigkeiten und Papierwaren und an jedem ersten Mittwoch im Monat fair gehandelte Bananen. Nächster Bananenverkauf am 06.09.2017.


Interview: Politische Bewegung UROCAL

Von UROCAL bezieht der Eine-Welt-Laden Sölde seine fair gehandelten Bananen, die an jedem ersten Mittwoch im Monat verkauft werden. Hier ein Interview mit UROCAL geführt von Welt&Handel:

Welt & Handel: UROCAL ist damals aus der Landlosenbewegung sehr politisch entstanden? Wie siehst du die momenta­ne politische Ausrichtung von UROCAL?
Joaquin Vásque: Es sind die gleichen politischen Beweggründe wie damals, die uns heute noch antreiben. Wenn wir diese Werte nicht mehr vertreten wür­den - die da sind Freiheit, Gerechtig­keit, Demokratie und auch der Mensch - dann wären wir schon verschwunden?
Welt & Handel: Sehen die Produ­zent*innen das genauso?
Joaquin Vásque: Nicht alle. Nicht alle Produzent*innen haben die gleiche Klarheit, das gleiche Niveau über die­sen Aspekt. Es gibt Produzenten, die haben sehr kurzfristige und vor allem wirtschaftliche Interessen am Fairen Handel. Darüber gibt es Diskussionen, weil wir ja eine längerfristige Perspek­tive verfolgen.
Welt & Handel: Wie kann der Faire Han­del politisch wirken?
Joaquin Vásque: Hier in Ecuador ist die politische Orientierung des Fairen Han­dels sehr bedeutend. Wir sehen das als wirksam im Bereich des Wirtschaftli­chen, der Umwelt und im sozialen Be­reich. Da ist der Faire Handel sehr wich­tig. Er hat den Produzent*innen Stabilität gegeben. Es gibt natürlich auch Gruppen, die nicht diese Vorstellung des Fairen Handels haben, sie sind stärker an der Wirtschaftlichkeit interessiert.
Welt & Handel: Wie schätzt du das für den Fairen Handel in Deutschland ein?
Joaquin Vásque: Ich glaube schon, weil der Faire Handel eine politische Iden­tität braucht, um sich im alternativen Handel zu erhalten. Das geht über mehr Information und mehr Kommunikation. In Österreich beispielsweise gibt jeder Bürger*in zehn Euro/Jahr für den Fai­ren Handel aus - das sind umgerechnet vielleicht drei Bier. Wenn das 20 Euro wären, würde sich die Wirksamkeit des Fairen Handels verstärken.
Welt & Handel: Welche Vision hast du für den FH in den kommenden Jahren?
Joaquin Vásque: Ich glaube dass der FH wachsen wird - aber innerhalb der allgemeinen Entwicklung des Welthandels. Von daher spielen die Konsument*innen eine ganz wichtige Rolle. Sie sind orientierend bei der Ent­wicklung des Fairen Handels.
Welt & Handel: Also mehr Absatz?
Joaquin Vásque: Ja, mehr Verkauf und andere Organisationsmodelle für Kon­sumenten wären da hilfreich.

Muchas gracias!