Treffpunkt:
Sölder Straße 84, 44289 DO-Sölde 
Gemeindecafé
3. Donnerstag im Monat

  Mehr Informationen:
Bernd Ruhnau
 0231.402356
  weltladensoelde(at)georgsgemeinde.de

Die nächsten Termine:

25. Juli 2019, 19 Uhr    Treffen Eine-Welt-Kreis
9. August 2019, 18 Uhr Biergarten mit Eine-Welt-Kreis    


Wir sind
eine Gruppe von ca. 10 evangelischen und katholischen Christen aus Sölde und Sölderholz. Der Eine-Welt-Kreis feierte im Jahre 2009 sein 20-jähriges Bestehen. 

Wir wollen
durch den Verkauf von fair gehandelten Waren die Lebenssituation der Menschen in den armen Ländern der Erde verbessern helfen und zu einer gerechten Verteilung der Güter beitragen. Dazu betreiben wir den Eine-Welt-Laden und gestalten selber, bzw. beteiligen uns an vielfältigen anderen Aktionen. Aus dem Erlös des Eine-Welt-Ladens erwerben wir Aktien der EDCS (jetzt Oikokredit-Bank), die Geld zu fairen Konditionen weiter verleiht.


Öffnungszeiten des
Eine-Welt-Ladens:

 jeden Mittwoch von 10-12 und 15-17 Uhr
 jeden Samstag von 10-12 Uhr

 nach den Gottesdiensten in Sölderholz.

Während der Sommerferien öffnet der Eine-Welt-Laden am
 Mittwoch von 10 -12 Uhr und am
 Samstag von 10 -12 Uhr

Wir bieten Produkte aus fairem Handel: Kaffee, Tee, Honig, Wein, Süßigkeiten und Papierwaren.


Faire Woche 2019 - Geschlechtergerechtigkeit

Der Faire Handel ist eine „Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt…“ (International abgestimmte Definition des Fairen Handels).
Gemeinsam für mehr Gerechtigkeit
Seit über 40 Jahren setzt sich der Faire Handel dafür ein, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Menschen am Anfang der Lieferkette zu verbessern. Er macht auf Ungerechtigkeiten im Welthandel aufmerksam und zeigt, wie Handel unter Berücksichtigung sozialer und ökologischer Kriterien erfolgreich sein kann. Auf der politischen Ebene setzt er sich konsequent dafür ein, dass die Regeln des Welthandels gerechter gestaltet werden. Mehr als 100.000 Menschen engagieren sich für den Fairen Handel und machen ihn somit zur größten entwicklungspolitischen Bewegung in Deutschland.
Die Faire Woche lädt seit mehr als 15 Jahren jedes Jahr im September dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich über 2.000 Aktionen ist sie die größte Aktionswoche des Fairen Handels bundesweit.
Ein langer Weg zur Gleichberechtigung
„Alle Menschen sind frei und gleich an Rechten und Würde geboren”, heißt es in Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Doch die Realität sieht anders aus: Weltweit verhindern gesellschaftliche, politische und ökonomische Faktoren, dass Frauen und Männer gleichermaßen ihre Potenziale entfalten können. In den meisten Fällen geht das zu Lasten der Frauen. In Deutschland erhalten sie z.B. für gleiche Tätigkeiten deutlich weniger Geld als Männer. In Ländern des Südens haben Frauen und Mädchen oftmals weniger Zugang zu Bildung und zu Produktionsmitteln wie Land, Saatgut und Krediten. In der Folge verfügen sie über weniger eigenes Einkommen und sind stärker von Armut betroffen als Männer. Gleiche Chancen für Frauen und Männer sind nicht nur ein Gebot der Gerechtigkeit. Eine stärkere Beteiligung von Frauen würde auch dem Gemeinwohl dienen. Denn während Frauen rund 90 % des Einkommens für Ernährung, Gesundheit und Bildung ihrer Familien ausgeben, sind es bei Männern nur 30 %.
Der Faire Handel schreitet voran
Die Förderung von Strukturen, die es Frauen und Männern gleichermaßen ermöglichen, ihre Potenziale zu entfalten, gehört zu den Grundprinzipien des Fairen Handels. Um dieses Prinzip umzusetzen, fördert der Faire Handel den Zugang von Mädchen und Frauen zu Bildung; verschafft er Frauen Zugang zu Ressourcen wie Land, Produktionsmitteln und Einkommen; bezieht er Frauen in Entscheidungsprozesse ein; tragen die Akteure des Fairen Handels das Thema in die Öffentlichkeit und setzen es auf die politische Tagesordnung. Zahlreiche Frauen berichten von deutlichen Verbesserungen ihrer Lebens- und Arbeitssituationen. So verfügen sie durch den Fairen Handel über ein eigenes Einkommen und können sich verstärkt für ihre Rechte einsetzen. Das stärkt nicht zuletzt ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

aus Flyer zur Fairen Woche 2019